Liebe Kolleginnen und Kollegen!

 

"Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre."

 

In der Zeit nach Weihnachten ist mir die Jahreslosung 2005 - nicht nur auf dem aktuellen Hintergrund weltweiter Katastrophenmeldungen - ein guter Hinweis auf den Grund unseres Handelns als Notfallseelsorger/-innen.

 

Stellvertretendes Handeln und Beten als Hilfe zur Selbsthilfe, - wer sonst könnte uns dies am glaubhaftesten vor Augen führen, als Jesus Christus selbst.

 

Deshalb bin ich eigentlich froh, keine "besinnlichen Tage" gehabt zu haben, sondern Tage der Besinnung auf das, was mich trägt.

Es ist eben diese Zusage Jesu und anderer Menschen, für die ich im Blick auf das vergehende Jahr dankbar bin:

 

"Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre."

 

Ich meine, dies ist genau das "Mehr" über die Methoden der Krisenintervention und der psychosozialen Unterstützung hinaus, das Christen mit einbringen können im Einsatz für Menschen in seelischen Ausnahmesituationen.

 

"Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre."

 

Ich will dies gerne auch für andere tun - nicht für die "zu Betreuenden" bzw. die Einsatzkräfte, sondern auch für all die Kolleginnen und Kollegen, die sich - wo immer uns Gott in der Gemeinde und auf der Straße hinschickt - um Menschen in seelischen Ausnahmesituationen kümmern.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein gesegnetes zu Ende gehendes Jahr 2004 und Gottes Geleit im neuen Jahr 2005, in dem wir in keinem Fall von Gott und allen guten Geistern verlassen sein werden.

 

 

 

Herzliche Grüße Euer

 

Matthias Stieglitz


Für das Internet bearbeitet  von Hanjo v. Wietersheim am 29.12.2004.

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