Einsatz der Notfallseelsorge Bayern 
in Pirna und dem Landkreis Sächsische Schweiz
18.08.2002 - 08.09.2002

Das "Jahrhunderthochwasser" der Elbe und ihrer Nebenflüsse führte dazu, dass die Notfallseelsorge Bayern in Sachsen aktiv war.
Dies war der längste und personalintensivste Einsatz in der bisherigen Geschichte der Notfallseelsorge Bayern.
7 Einsatzgruppen mit jeweils 10-15 Personen arbeiteten nacheinander jeweils 4 Tage in Pirna und den umgebenden Ortschaften.
Eingesetzt wurden Seelsorger/innen und Mitglieder aus KIT- und KID-Systemen aus Bayern, Baden-Württemberg und anderen Ländern. Vor Ort arbeiteten sie eng zusammen mit den örtlichen Einsatzkräften, den zuständigen Kirchengemeinden, dem SBE-e.V., dem Landkreis Sächsische Schweiz und dem Innenministerium Sachsen.

Der Landkreis Sächsische Schweiz (östlich von Dresden mit Pirna als Kreisstadt) forderte am 18.08.2002 erst mündlich, später  auch schriftlich auf unbestimmte Zeit 10 Notfallseelsorger/innen für die Betreuung der Geschädigten an.

Anforderung des Landkreises Sächsische Schweiz
Antwort des Landeskirchenamtes der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
Zustimmung des zuständigen Superintendenten

Interview mit Pfarrer Peter Peischl aus Schwarzenbach an der Saale erschien am 23. August 2002  in der "Frankenpost".
Artikel in der "Sächsischen Zeitung" vom 24.08.2002
Persönlicher Bericht mit Bildern von Br. Kornelius Wagner OSB, Fachberater Seelsorge im Landkreis Landsberg.
Artikel in der Zeitung von Pfarrkirchen vom 06.09.2002.
Bild aus der Kirche in Bad Schandau (das Wasser stand bis zur Empore).

Information von Harald Trampert, Diözesanbeauftragter Eichstätt
Einsatzbericht von Frank Larsen, Kulmbach

Am Sonntag, 08.09.2002 kam die letzte Gruppe von Notfallseelsorger/innen aus Bayern zurück. Damit ist der Einsatz abgeschlossen.
Unterstützt wurden die Notfallseelsorger/innen durch Mitglieder der verschiedenen KIT- und KID-Systeme aus Bayern und durch  Seelsorger/innen z.B. aus Baden-Württemberg und aus Chemnitz. Ein Kurzbericht des Einsatzes ist hier.

Das Dankschreiben des Landrats des Landkreises Sächsische Schweiz: Seite 1  Seite 2.

Hier ein Artikel im "Sonntagsblatt", der Evangelischen Wochenzeitung für Bayern, über den Einsatz von Bayrischen Notfallseelsorgern im Flutgebiet.

Hier beschreibt Diakonin Ulrike Egold ihre Erfahrungen bei dem Hochwasser-Katastropheneinsatz (lange Ladezeit!).

 

Für ihre Arbeit während und nach der Flutkatastrophe wurde die Notfallseelsorge Bayern vom Oberbürgermeister der Stadt Pirna mit der Dankesmedaille in Silber ausgezeichnet.

>>  Dankesschreiben und Urkunde

 



Auch Notfallseelsorgesysteme aus anderen Bundesländern und SbE-Einsatzkräfte waren in den Hochwassergebieten im Einsatz.

Die Übersicht auf www.notfallseelsorge.de finden sie hier.


Für das Internet bearbeitet am 13. Dezember 2002.

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